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Vererbungslehre
____________________________________________________________________ Jeder Züchter der sich mit den Gesetzen der und der damit verbundenen Vererbungslehre auskennt kann mit hoher Treffsicherheit Vorrausbestimmungen treffen hinsichtlich Fellfarbe,Haarlänge, Körperbau und weiterer Merkmale die die Nachkommen von Katzen aus bestimmter Verpaarung haben werden. Kennt man also die Grundprinzipien ist Genetik nicht so kompliziert wie vielfach angenommen.
Grundlagen der Genetik _____________________________________________________________ Ausgenommen der Samenzellen beim Kater und der Eizellen der Katze welche 19 einzelne Chromosomen aufweisen wobei jedes eine beliebige Hälfte eines Chromosomenpaares darstellt weist ansonsten jede einzelne Körperzelle der Katze 19 Chromosomenpaare auf. Darin sind die genetischen Infos gespeichert. Verschmelzen nun Samenzelle und Eizelle zusammen verbinden sich die 19 einzelnen Chromosomen der männlichen Samenzelle mit den 19 einzelnen Chromosomen der weiblichen Eizelle und bilden Chromosomenpaare. Alles was für die Entstehung der Katze erforderlich ist ist in diesen Chromosomempaaren enthalten. Verständlich und logisch , dass der Nachwuchs die genetischen Eigenschaften von Vater und Mutter je zur Hälfte erhält. Die Schöpfung hat es so eingerichtet, dass es zu keiner Vermischung der Gene kommt.Die würde nämlich bedeuten, dass aus einer weißen Katze und einer Roten Katze rosa oder creme hervorginge.Oder um ein anderes Beispiel zu nennen: Aus einer Verpaarung von Langhaarkatze mit Kurzhaarkatze würden Halblanghaarkatzen hervorgehen.Da es dominante (stärkere) und rezessive (unterdrückte) Gene gibt tritt dieser Fall nicht ein. Rezessive Erscheinungen treten nur dann auf wenn sie nicht durch dominante Gene überdeckt werden. Wird ein Merkmal dominant vererbt tritt es im Erscheinungsbild des Individuums hervor welches das Gen trägt. Bei einer rezessiv vererbten Eigenschaft müssen beide Elternteile das rezessive Gen in sich tragen. Ein Beispiel:Die Fellfarbe Schwarz (D) dominiert über die Fellfarbe Blau (d). Kreuzt man nun einen reinrassigen Schwarzen Kater (DD) mit einer reinrassigen Blauen Kätzin (dd) so erhält der Nachwuchs ein dominantes Gen (D) für Schwarz vom Vater und ein rezessives Gen (d) für Blau von der Mutter. Da das dominante Gen stets über dem rezessiven Gen steht haben in unserem Fall alle Nachkommen eine Schwarze Fellfarbe. Im genetischen Gepäck vom Katzennachwuchs schlummert aber das rezessive Gen für Blau von der M utter. Offen sichtbar ist aber nur dominate Gen für Schwarz. (Dd) ist der genetische Code für den Katzennachwuchs. Betreibt man nun eine Geschwisterinzucht und paart ein Kätzchen mit einem Geschwister aus dem gleichen Wurf welches ebenfalls die Genkombination Dd für die gleiche Fellfarbe aufweist können folgende Fellfarben und Codes erwartet werden:
Von beiden Elternteilen erhält ein oder mehrere Nachkommen das rezessive Gen für die blaue Fellfarbe. Das bedeutet eine Blaue Fellfarbe und somit den genetischen Code (dd).
Von beiden Elternteilen erhält ein oder mehrere Nachkommen das dominante Gen für die Schwarze Fellfarbe. Das bedeutet eine Schwarze Fellfarbe und somit den genetischen Code (DD).
Von beiden Elternteilen erhält ein oder mehrere Nachkommen das rezessive Gen für Blau vom einen Elternteil und das dominante Gen vom anderen Elternteil für die Schwarze Fellfarbe. Das bedeutet, dass diese Tiere ganz Schwarz sind da das dominante Gen für die Fellfarbe Schwarz vorherrscht.Darüber hinaus tragen diese Tiere aber auch das rezessive Gen für Blau vom anderen Elternteil in sich welches sie an nachfolgende Generationen weitergeben können.(Dd) ist der genetische Code dieser Tiere.
Grundsätzlich herrscht in einem derartigen Wurf ein höherer Anteil an Tiere mit Schwarzer Fellfarbe gegenüber der Blauen Fellfarbe vor. Möglich ist aber auch, dass der Wurf gar keine Tiere mit Blauer Fellfarbe hervorbringt. Man kann also auf Grund des genetischen Codes lediglich die Wahrscheinlichkeit hinsichtlich Farbe, Haarlänge und Zeichnung vorherbestimmen. In Prozenten ausgedrückt erhält man nach dieser Kombination 50 Prozent schwarze Tiere mit einen Gen für Schwarz und einem Gen für Blau (Dd), 25 Prozent schwarze Tiere mit zwei Gegen für Schwarz (DD) und 25 Prozent blaue Tiere mit zwei Genen für Blau (dd).Hat man diese Grundlagen verstanden kann man ohne Schwierigkeiten seine eigenen Prognosen treffen. Dazu ist es allerdings unumgänglich zu wissen welche Eigenschaften bei Katzen dominant und welche rezessiv sind und weitervererbt werden. Dazu nachfolgend ein Vererbungsmodus bestimmter Merkmale.
Dominante und rezessive Eigenschaften _____________________________________________________________
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Dominant
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Rezessiv
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Behaarung:
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Kurzes Haar
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Langes Haar
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Normales Fell
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Haarlos
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Normales Fell
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Gelocktes Fell
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Drahtiges Haar
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Normales Haar
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Gelocktes Fell
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Normales Fell
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Farben:
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Einfarbig
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Siam-, Tonkanesen,- Burmafärbung
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Schwarz
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Blau
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Schwarz
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Schokofarben
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Rot
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Creme
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Schokofarben
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Lila
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Schokofarben
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Zimtfarben
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Zimtfarben
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Karamellfarben
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Weiße Flecken
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Einfarbig
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Weiß
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Alle anderen Farben
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Zeichnungen:
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Tabbyzeichnung
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Einfarbig
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Gestichelt
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Alle anderen Tabbyzeichnungen
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Getigert oder getupft
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Gestromt
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Silber-weißes Unterhaar
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Gleichmäßig gefärbtes Fell
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Körper:
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Gefaltete Ohren
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Aufrechte Ohren
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Kurze Beine
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Normale Beine
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Kurzer oder fehlender Schwanz
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Kompletter Schwanz
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Kompletter Schwanz
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Sehr kurzer Schwanz
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