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Charakter _______________________________________________________________
Die Orientalische Kurzhaar (OHK) gleicht im wesentlichen der Siamkatze. Auch wenn manche Menschen meinen die OHK hätte nicht die Lautstärke der Siam so bestätigen wie immer Ausnahmen die Regel. Ebenso wie Siamkatzen vertragen sich Orientalsch Kurzhaarkatzen hervorragend mit anderen Katzen und mit Kindern. Es gibt OHK die mit Hunden innige Freundschaften schließen. Ist man häufig außer Haus sollte man sich gleich zwei Katzen anschaffen die sich gegenseitig Gesellschaft leisten können. Dies ist sehr wichtig da Orientalische Kurzhaar ebenso wie Siamkatzen gesellig sind. Das Schlimmste was man der Orientalischen Kurzhaar antun kann ist sie den ganzen Tag alleine zu lassen oder gar in einen Zwinger zu sperren. Im äußersten Fall kommt das Tier um vor Kummer. Wahrscheinlicher ist es aber, dass ein derart vereinsamtes Tier markiert und Möbel zerkratzt um seinen Unmut kund zu tun. Bekommt die liebesbedürftige Orientalische Kurzhaar nicht die nötige Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten kann sie sehr aufdringlich werden. Bis ins hohe Alter behält die Orientalische Kurzhaar ihre Verspieltheit. Zum Spielen eignen sich Sachen wie Pelzmäuse, Papierkugeln, oder Tischtennisbällchen. Die gesellige, und überaus intelligente Orientalische Kurzhaar eignet sich hervorragend dazu kleine Tricks zu lernen. So z.B. Papierkugeln zu apportieren oder an der Leine zu laufen. Orientalische Kurzhaar sind etwas “härter im Nehmen” wenn es beim Spiel mal rauher zugeht und verzeiht gelegentliche Stöße. Orientalische Kurzhaar sind extrovertierte Katzen und wollen im Mittelpunkt des Geschehens stehen. Im Gegensatz zu anderen Rasse die sich bei Besuch verziehen ist die Orientalisch Kurzhaar von anderer Natur. Diese inspiziert den Besuch gründlich und fordert ihn anschließend zum Streicheln auf. Auf Grund ihrer Neugier gepaart mit hoher Intelligenz kann es auch zu Problemen führen. Spezialisten unter den Orientalisch Kurzhaar finden heraus wie man bestimmte Türen, Kühlschränke oder Wasserhähne öffnet. Die extrovertierten, verspielten und liebevollen OHK sind ideale Gefährten für Menschen die diese Eigenschaften mögen und obendrein noch begeistert sind von dem eleganten geschmeidigen Aussehen welches diese Rasse mitbringt. Jede Liebe und Zuwendung die man diesen Tieren gibt erhält man zigfach zurück.
Pflege _______________________________________________________________ Die Fellpflege des glänzenden ,weichen und feinen Fells der Orientalischen Kurzhaar (OHK) beschränkt sich auf wöchentliches striegeln mit einer weichen Bürste. Sofern man seine Katze auf einer Ausstellung präsentieren und daher der Katze noch vorher ein Bad angedeihen lassen möchte sollte dazu speziell geeignetes Katzenshampoo verwenden und die Aktion wenige Tage vor der Ausstellung durchführen. Der Grund ist, dass die Haare genug Zeit haben sich zu legen. Die Ohren werden nur dann gereinigt wenn es wirklich nötig ist. Dazu träufelt man einige Tropfen einer - für Katzen geeigneten - Reinigungsflüssigkeit ins Ohr und massiert diese vorsichtig ein. Anschließend wird das Ohr vorsichtig mit einem Lappen gesäubert. Von der Verwendung von Wattestäbchen sollte man absehen, da diese durch die feinen Fasern in Verbindung mit dem Belag weiter ins Ohr eindringen und einen Pfropfen bilden können. Die Krallenspitzen der Orientalisch Kurzhaar werden mit einem Spezialclipper gekürzt.
Körperliche Merkmale _______________________________________________________________ Körper Die mittelgroße Orientalische Kurzhaar besitzt einen zarten Knochenbau und eine grazile Gestalt. Man erwartet von ihr einen geschmeidigen, eleganten und schlanken Eindruck. Die feingliedrigen, schlanke und lange, Beine der Orientalisch Kurzhaar stehen auf ovalen Pfoten wobei die Vorderbeine kürzer als die Hinterbeine sind. Den Abschluss des Körpers bildet der lange, dünne Schwanz der spitz endet.
Kopf Orientalisch Kurzhaar haben einen keilförmigen Kopf. Ein gleichseitiges Dreieck sollte das Gesicht mit den diagonal stehenden großen Ohren bilden. Unerwünscht ist eine ausgeprägte Backenmuskulatur die auf die gerade Linie des Kopfes störend wirkt. Weder ein fliehendes noch zu stark ausgeprägtes Kinn sollte der Kopf aufweisen um nicht den Eindruck entstehen zu lassen die Tiere würden gar kein Kinn aufweisen. Die leicht schräg gestellten, mandelförmigen Augen der Orientalischen Kurzhaar haben einen wachen und lebhaften Ausdruck. Sie sollten von grüner Farbe - vorzugsweise dunkelgrün - sein und ohne jegliche Beimischungen wie Gelb oder Braun sein. Keine Wölbung weist die lange Nase auf.
Fell Seidenweich muss sich das sehr kurze und feine Fell der Orientalisch Kurzhaar ( OKH) anfühlen. Das Unterhaar der Orientalisch Kurzhaar beschränkt sich auf ein Minimum. Als Fehler werden eine gröbere Fellbeschaffenheit, zu viel Unterhaar oder zu langes Haar gewertet.
Farben Orientalisch Kurzhaar werden in zig verschiedenen Farben und Muster gezüchtet. Ausnahme bildet die Siamfärbung. Diese wird nicht verwendet. Die Favoriten sind Schwarz (Ebony), Blau ebenso wie Tabbyzeichnungen.
Einfarbig
Einfarbige Orientalisch Kurzhaar findet man am häufigsten in Ebony (Schwarz), Havana ( Braun), Rot, Creme, Cinnamon, Fawn, Lvendel (auch Lilac) und Blau. Optimal ist es wenn vom Ansatz bis zur Spitze jedes einzelne Haar durchgefärbt ist. Es ist nur bei Jungtieren und halbwüchsigem Nachwuchs eine Geisterzeichnung gestattet. Bei adulten Tieren darf kein Tabbyzeichnung zu sehen sein. Wie auch bei anderen Rassen ist es praktisch unmöglich bei roten und cremefarbigen Tieren eine Geisterzeichnung zu vermeiden. Mit Smoke bezeichnet man einfarbige Katzen mit silberfarbenem Unterfell. Die weiße Variante der Orientalischen Kurzhaar darf nicht mit der Foreign White verwechselt werden. Im Gegensatz zu dieser hat die Orientalisch Kurzhaar (OKH) grüne und verschiedenfarbige Augen.
Parti-Colour Weist die Katze außer der dominierenden Farbe noch weiße Flecken im Fell auf wird die Bezeichnung Parti-Colour verwendet. Abhängig vom Anteil der weißen Flecken und Art der Zeichnung werden eigene Namen verwendet. Die bekanntesten sind Bi-Colour und Tri-Colour. Der Anteil an weißen Bereichen darf in beiden Fällen nicht mehr und nicht wesentlich weniger als ein Drittel ausmachen. Bei der Bi-Color mit stets einfarbigem Fell und und einem Drittel Weißem Fell sollten Ausstellungstiere möglichst symmetrisch angeordnete Flecken aufweisen. Gleiche Regeln gelten für die Tri-Colour. Diese weisen aber an Stelle einer Farbe zwei Grundfarben (wovon eine stets Creme oder Rot ist) auf welche in großen regelmäßigen und nicht ineinander verlaufende Flecken auftreten.
Schildpatt oder Tortie Als Schildpatt oder Tortie bezeichnet man Katzen mit unterschiedlich gefärbten Fellflecken aber ohne weiße Zeichnung. Meistens handelt es sich bei diesen Tieren um weibliche Katzen. Schildpatt-Weiß müssen klar abgegrenzte Farbflächen aufweisen wogegen bei diesen Katzen die Flecken klein und gemischt sind. Dadurch ergibt sich ein auffälliges gesprenkeltes Muster. Während die Zweitfarbe ein Rot oder Creme ist dominieren als Hauptfarben Schwarz, Chocolate, Blau und Lila. Von Smoke ist die Rede wenn Schildpatt- Katzen ein silberfarbenes Unterhaar besitzen.
Tabby Gestromt (blotched), gestichelt (ticked), getupft (spotted) und getigert (mackerel) sind die vier Tabbymuster . Es gibt Tabby-Katzen in verschiedenen Farben. Am gängigsten sind Tabby-Katzen in Schwarz, Blau, Rot, Chocolate und Cinnamon. Tabbymuster sollten soweit wie möglich deutlich gezeichnet sein und wie aufgemalt aussehen. Besonders wünschenswert sind gleichmäßige, deutlich abgesetzte Ringe am Schwanz so wie halsbandartige Ringe am Hals. Diese sollten geschlossen sein. Oberhalb der Augen sollte das Skarabäus-Zeichen in Form eines deutlichen und dunklen “M” stehen . Tabby-Katzen mit silberner Unterwolle sind beliebt und laufen unter der Bezeichnung Silber.
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