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Herkunft ________________________________________________________________
Rätselhaft ist der Ursprung der Burmakatzen. Als Supalak oder Thon Daeng wurde weit vor dem 17. Jahundert in einem thailändischen Schriftstück eine Katzenrasse erwähnt die ein bemerkenswertes glänzendes Fell von brauner Farbe hatte und höchstwahrscheinlich die Vorläufer der heutigen Burma waren. Es war das Jahr 1930 als eine Kätzin von Dr. Joseph C. Thompson aus Rangoon (Burma) nach San Francisco mitgebracht wurde welche den Namen “ Wong Mau “ erhielt. Man nahm ursprünglich bei diesem eleganten Wesen mit der besonderen Farbe an, dass es sich um eine Siamkatze handelte bis sich diese “dunkle Siam” als Tonkanesin entpuppte. Man verpaarte Wong Mau mit einem Siamkater. Als Ergebnis fand sich im Wurf ein brauner Kater den man mit der Mutter kreuzte. Die spalterbigen Jungtiere aus dieser Inzuchtverpaarung wiesen Siamesiche, Tonkanesische und Burmesische Optiken auf. Es wurde daraufhin ein Zuchtprogramm erstellt um sowohl den Typ als auch die Farbe von Wong Mau zu züchten. Um ein massive Inzucht zu vermeiden importierte man einerseits weitere Katzen die ein burmesisches Aussehen hatten auf der anderen Seite fanden aber auch hin und wieder Siamesen innerhalb dieses Zuchtprogramms Verwendung. Von Großbritannien aus fand die Burma - welche in den 50er und 60er Jahren aus den USA importiert wurde - sehr schnell ihren Weg. Weltweit. Waren die Burma anfangs noch braun (sable) so kamen in kürzester Zeit blaue, lila und schokoladenfarbige Varietäten dazu. Es stellte sich heraus, dass die Katzen aus ihrem Ursprungsland den Chocolate - mit Verdünnungsfaktor “im Gepäck” hatten. Durch Kreuzung von Red-Point- Siamesen mit roten Hauskatzen entstanden in Großbritannien neue Farbspielarten wie Red,- Cream, und Tortie Varianten. Weiterhin sind noch Fawn und Cinnamon dazugekommen.
Charakter ________________________________________________________________
Fragt man Liebhaber der Burma was am meisten an dieser Rasse begeistert so bekommt man am häufigsten zu hören, dass es die Persönlichkeit der Burma ist. Die sehr neugierige, Gesellschaft liebende Burma besitzt nämlich eine ungemein freundliche, liebenswerte Art. Auf Grund dieser charakterlichen Vorzüge noch dazu mit einem sehr ausgeglichenen Charakter gesegnet ist die Burma ein idealer Gefährte die die Anwesenheit des Menschen schätzt. Wie ein Hund folgt die Burmakatze dem Menschen auf Schritt und Tritt. Der menschliche Kontakt ist der Burma sehr wichtig. Oft sitzt sie stundenlang auf dem Schoß. Das Schlimmste was man dieser Rasse antun kann ist sie in einen separaten Raum zu sperren. Wer also häufig außer Haus ist sollte sich keine Burma anschaffen. Die geselligen Burma ziehen die Jungen gerne gemeinsam groß. Rangkämpfe unter Burma-Kater sind selten. Burmakatzen vertragen sich in der Regel gut mit Hunden und geben auf Grund ihres ruhigen, ausgeglichenen Naturells hervorragende Spielkameraden für Kinder ab. Die Stimme der Burma im Gegensatz zur Siam ist etwas leiser und nicht ganz so lautstark. Trotz ihrer ausgeglichenen Eigenschaften und der Tendenz auf dem Sofa und bei ihrem geliebten Menschen zu liegen darf nicht hinwegtäuschen, dass die Burma gleichzeitig lebhaft und verspielt ist und dies bis ins Alter beibehält. Auch kastrierte Burma haben “Spaß an der Freude”. Die für ihre Intelligenz bekannte Burma ist stur und hartnäckig wenn sie sich was in den Kopf gesetzt hat.
Pflege ________________________________________________________________
Die Burma benötigt auf Grund ihres Fells mit wenig bis gar keinem Unterhaar nur geringen Pflegeaufwand. Wöchentliches striegeln mit einer weichen Bürste reicht im Allgemeinen aus. Die Krallenspitzen schneidet man mit einem Spezialclipper und die Ohren reinigt man bei Bedarf mit einer Ohrlotion speziell für Katzen.
Körperliche Merkmale ________________________________________________________________
Körper Die Burma ist von mittlerer Größe wobei die Kater etwas größer und schwerer sind. Der muskulöse und kräftige Körper weist einen geraden Rücken und eine tiefe Brust auf. Die - im Verhältnis zum Körper - schlanken Beine stehen auf ovalen Pfoten. Sowohl der Kopf als auch der Körper der Burma sollen weder zu gedrungen noch zu orientalisch sein. Den Abschluss am Rumpf bildet der mittellange Schwanz der sich leicht zur Spitze hin verjüngt und dann abgerundet ausläuft.
Kopf Die Burma mit einem breiten, kräftigen Unterkiefer und einem ausgeprägten Kinn hat einen keilförmigen Kopf mit runden Konturen. Eine deutliche Einbuchtung weist die Nase am Ansatz auf. Die weit auseinander sitzenden - leicht nach vorne geneigten mittelgroßen Ohren - sind am Ansatz breit und an den Spitzen gerundet. Die Burma hat weit auseinander stehende, großen Augen der Burma . Während die obere Augenlinie gerade verläuft ist die untere Augenlinie gerundet.
Fell Das Fell der Burma mit dem wunderschönen, dunklen Schimmer ist sehr kurz und eng anliegend, von feiner seidenartigen Beschaffenheit und besitzt so gut wie kein Unterhaar.
Farben Die Burma besitzt ein Fell welches in Bezug auf Farbe und Schattierungen bei keiner anderen Rasse zu finden ist. Rücken und Beine sind etwas dunkler als der Unterkörper wobei die Schattierungen fein abgestuft sind. Weiße Haare, Ringe und Zeichnungen sind im Gegensatz zum Gesicht und den Ohren die sich farblich vom Körper absetzen dürfen nicht erlaubt. Wie bei Katzenkindern anderer Rassen auch haben Burma Kitten eine schwache Geisterzeichnung. Bei Burma -Nachwuchs ist diese Zeichnung bis zu einem Alter von einem halben Jahr erlaubt. Bei der Geburt ist das Fell der Burma noch relativ hell und dunkelt dann in ein bis zwei Jahren nach. Auch der Glanz ist erst dann voll ausgebildet. Burma werden in zig Farbspielarten gezüchtet. Braun, Blau, Chocolate, Lila, Rot, Creme, Cinnamon, Braun-Tortie, Blau-Tortie, Chocolate-Tortie und Lilac-Tortie. Welche Fellfarbe auch immer die Burma aufweist. Die Preisrichter bewerten auf Ausstellungen Burmakatzen mit goldgelben Augen (ohne Beimischungen von grau oder blau ) gut. Mit zunehmendem Alter kann die Augenfarbe verblassen. Daher bewertet man auf Ausstellungen Ausdruck und Form höher bewertet als die Farbe.
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